Herbsteiner Kinder lernen Rollerfahren

Mit freundlicher Genehmigung des Lauterbacher Anzeigers:

„Roller fahren – aber sicher“, heißt ein an Schulen und Kindergärten durchgeführtes kostenloses Projekt der „City Skate Agentur für Funsport und Bewegungskompetenz“, das unterstützt wird von der Unfallkasse Hessen (UKH).

Die Klasse E1b mit Klassenlehrerin Anna Geiersbach befasste sich mit dem Rollerfahren. Foto: Henning
Die Klasse E1b mit Klassenlehrerin Anna Geiersbach befasste sich mit dem Rollerfahren. (Foto: Henning)

HERBSTEIN – (hg). „Roller fahren – aber sicher“, heißt ein an Schulen und Kindergärten durchgeführtes kostenloses Projekt der „City Skate Agentur für Funsport und Bewegungskompetenz“, das unterstützt wird von der Unfallkasse Hessen (UKH). Bei diesem Konzept stehen vorwiegend Bewegungs- und Verkehrssicherheit mit dem Roller/Scooter im Mittelpunkt. Es soll darüber hinaus auch helfen, an hessischen Grundschulen das Thema Rollerfahren sinnvoll und nachhaltig ins eigene Bewegungskonzept zu integrieren sowie die Schülerinnen – und Schüler praxisnah auf Herausforderungen des Straßenverkehrs vorzubereiten – auch jenseits des Rollerfahrens, zum Beispiel als Vorbereitung auf das Fahrradfahren.

Und so waren jetzt eine Woche lang sowohl alle Herbsteiner Schulkinder der Freiherr-vom-Stein-Schule als auch die mit eingebundenen beiden Vorschulgruppen der Kindergärten von Herbstein und Lanzenhain im Schulhof und in der Turnhalle dabei, unter der Gesamtleitung von Schulsportleiterin Annika Fischer und weiterem Lehrpersonal wichtige Anleitungen und Verhaltensregeln zu erfahren.

Eingangs des Projektes wurden die Lehrkräfte der Schule, aber auch Erzieherinnen und die Nachmittagsbetreuung der beiden Kindergärten vom Personal des „UKH Roller-KIDS“ innerhalb des Schüler-Workshops mit dem Thema Rollerfahren vertraut gemacht. Es wurde nicht nur ein buntes Roller-Trainingsprogramm den Hospitanten vermittelt, auch die hospitierenden Lehrerinnen- und Lehrer durften Eindrücke über die Vielfalt des Rollerfahrens sowie Anregungen für den sinnvollen Einsatz der Roller im Sport-Unterricht erfahren.

Die zur Verfügung gestellten Roller, Kickboards oder auch Rampen und Wippen gaben den aufmerksamen und begeisterten Kindern natürlich genügend Motivation, sich mit den Geräten auseinanderzusetzen. Und so lernten die Jungen und Mädchen natürlich auch, sich mit den Rollern vertraut zu machen, um dann gewappnet zu sein für spätere Verhaltensweisen im Straßenverkehr. Am Abschlusstag des Projektes jedenfalls waren die Kinder – natürlich vorschriftsmäßig mit Helm und Schutzkleidung ausgestattet – wie an den vorangegangen Tagen auch, mit großer Begeisterung bei der Sache –, ohne jedoch auch die Ernsthaftigkeit des Rollerfahrens zu vernachlässigen.